HOLIDAY EVENT MOSCOW * 2017 – TEIL 2

Am Samstagmorgen ging es erst gegen 09:00 Uhr los. Treffpunkt nach dem Frühstück in der Hotel Lobby. Wir fuhren mit rund 10 Kleinbussen durch die Stadt. Die deutschsprachige Gruppe benötigte zwei Busse, um alle 34 Leute zu befördern.

Vor dem Frühstücksraum im Hotel.

Erster Halt am Morgen, einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, wenn es nicht gerade diesig und neblig ist. Der Aussichtspunkt Sperlingsbergen (Worobjowy Gory bzw. von 1935 bis 1999 Leninberge). Viel gab es nicht zu sehen, jedoch waren nun alle wach. Frische Luft am Morgen…

Unser Aussicht.

Alle wach.

Weiter ging es zur Christ-Erlöser-Kathedrale. Sie gilt als das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche und gehört mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Sakralbauten weltweit.

Christ-Erlöser-Kathedrale

Die am linken Ufer der Moskwa westlich des Kremls stehende Kathedrale wurde ursprünglich 1883 erbaut, während der kommunistischen Stalin-Diktatur 1931 zerstört und von 1995 bis 2000 originalgetreu wiederaufgebaut.

Die Kathedrale fast rund 10.000 Menschen, dies ist möglich, da die Gläubigen während den Gottesdiensten stehen. Es gibt keine Sitzgelegenheiten.

Das Gebäude ist nicht nur hoch, sondern geht auch noch tief unter die Erde. In neun Meter tiefe, ab Erdgeschoß gemessen, befindet sich eine weitere Kirche, in der Taufen und Hochzeiten abgehalten werden. Auch hier gehen noch einmal eine ganze Menge Menschen rein.

Dazu gibt es noch einen Konzertsaal und Tiefgarage. Etwas, was man diesem Gebäude nicht wirklich von außen ansieht.

Aber fangen wir noch einmal von außen an. Draußen mussten wir einen Moment warten, bevor wir als Gruppe hinein durften. Eine gute Gelegenheit ein zweites Gruppenfoto mit der deutschsprachigen Gruppe zu machen.

Grouppicture!

Dann durften wir durch die Sicherheitskontrolle nach innen. Die Sicherheitskontrolle wirkte nicht gerade sicher, sondern oberflächlich und der ältere Russe, sichtlich genervt. Innen gab es erst einmal Missverständnisse. Ein Teil unserer Gruppe wurde in die zwei Aufzüge gepackt und nach oben geschickt. Da waren aber schon zu viele andere Menschen, somit wurden wir wieder nach untern geschickt. Gerade in dem Moment hatte unsere Gruppe eine Ansage vom Sicherheitsdienst erhalten. Man müsse leise sein im heiligen Haus.

Als wir aus dem Aufzug kamen, sagten wir artig Hallo und Stopp, zu den anderen. Nun wurde der Sicherheitsmann richtig sauer. Er kennt den Präsidenten und würde uns am liebsten Rausschmeissen oder so ähnlich. Er war recht ungehalten, während russische Besucher lautstark in der Kathedrale telefonierten. Besucher ist halt nicht Besucher.

Wir wollten am liebsten zum Lachen in den Keller gehen, nur war dies natürlich auch nicht möglich, da wie oben beschrieben, unten eine weitere Kirche ist. Wir liefen durch die riesige Halle mit den vielen Fresken und Bildern an den Wänden und Decken. 

Nach einigem Durcheinander durften wir dann hoch auf das Dach. In allen vier Himmelsrichtungen konnten wir die durch Nebel, die etwas eingeschränkte Aussicht, genießen.

Aussicht vom Dach der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Aussicht vom Dach der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Aussicht vom Dach der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Aussicht vom Dach der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Aussicht vom Dach der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Die Kathedrale ist schon heftig, von der Größe her. Ein monumentales Bauwerk. In der einen Kuppel wird Gott dargestellt, der die Arme ausbreitet. Von Hand zu Hand gemessen hat er mit ausgebreiteten Armen eine Spannweite von 16 m. Die Hauptkuppel hat eine Innenhöhe von 79 m. Die Gemälde und Fresken sind schon fantastische Werke, wenn man es von der künstlerischen Seite betrachtet.

Fotografieren, jeglicher Art, ist verboten. Eigentlich schade für die Kunstwerke im inneren, die der Welt gezeigt werden sollte.

Genug Kirche.

Zeit für das Mittagessen. Dies gab es in mehreren Etappen im HOTEL BALTSCHUG KEMPINSKI MOSCOW. Zeit sich aufzuwärmen und ein Glas Wein zu trinken.

Im Kempinski.

Der Prominenz unter sich. Danke Andreas Wiethoff, für das Foto.

Nachdem Mittagessen ging es kulturell weiter. Mit den Bussen ging es in Richtung Luschkow-Brücke, diese überquerten wir zu Fuß und konnten uns dabei den Baum der Liebe anschauen. Besser gesagt die Bäume der Liebe. Anstelle am Brückengeländer, werden „Liebesschlösser“ an den Metallbäumen angebracht. Hübsche und praktische Idee.

Baum der Liebe.

Es ging in die Tretyakov Gallery. Die Staatliche Tretjakow-Galerie ist ein viel besuchtes Kunstmuseum Kunstmuseum. Mit rund 140.000 Werken der Malerei, der Graphik und der Bildhauerei ist sie neben der St. Petersburger Eremitage eine der größten und berühmtesten Kunstsammlungen Russlands. Es war brutal überheizt, so das man gan schnell freiwillig seine Jacken an der Garderobe ab gab.

Wir schauten uns einige Meisterwerke der russischen Kunst aus dem 18. bis 19. Jahrhundert an. Sehr beeindruckend und ein Unterschied zu Gemälden aus dieser Zeit, die wir aus westeuropäischen Museen kennen. Das man im Museum fotografieren durfte, bekam ich jedoch zu spät mit. Daher nur die nachfolgenden Bilder von innen.

Foto von Andreas Andreas Wiethoff

Treppenhaus im Museum.

Es ging zurück zum Hotel. Zeit sich hübsch zu machen.

Im Hotelzimmer gab es wieder eine Überraschung für uns. In einer Swatch Tasche standen Walenki Boots. Das sind Russische Filzstiefel mit Gummisohlen, sie sollen die besten Begleiter bei eisigen Wintern sein. Es machte erst einmal unsere Abendgarderobe ein wenig, nennen wir es, speziell. Nicht gerade der schlanke Fuß. Auf jedem Fall sollten wir die Stiefel anziehen und unsere Tanzschuhe mitnehmen.

Erste Überraschung.

Zweite Überraschung.

Uns wurde nicht verraten, wo es hinging. Jedoch waren unsere Swatch Leute etwas nervös, da alle Busse Verspätung hatten.

Danke Andreas Wiethoff.

Chic, oder?

Die Fahrt war, auf Grund der Glätte auf den Straßen schon ein wenig abenteuerlich. Wir wurden rund 45 km außerhalb von Moskau zur Event Halle Zhavornki gefahren, die ist im unmittelbaren Einzugsgebiet von Moskau liegt. Die Oblast (Verwaltungsgebiet) im Föderationskreis Zentralrussland, umfasst den dicht besiedelten und wirtschaftlich gut entwickelten Großraum Moskau. Größenordnung 45.900 km². Zum Vergleich, die gesamten Niederlande sind 42.000  km² groß. Ganz Russland hat eine Größe von 17.100.000 km² und Europa eine Größe von 10.180.000 km². Dies nur am Rande.

Für die 45 km brauchten die Bussen zwischen 60 und 90 Minuten. Diesmal verfuhr sich unser Bus.

Der Innenhof der Event Halle Zhavornki war riesig und hell erleuchtet.

Innenhof der Event Halle

Es wurde traditionelle russische Musik beim Apero gespielt. Dazu gab es einen echten Bären, der bei uns kontroverse Diskussionen auslöste. Einige von uns Club Member nahmen Abstand von dem bunten Treiben und verurteilten dieses zur Schaustellung des Bären. Das Tier wirkte gestresst und wir fühlten uns dabei genauso wenig gut.

Lieber Swatch Club, nie wieder wilden Tiere bei einem Club Event! So etwas macht man nicht.

Da wir das nicht gut heißen, gibt es keine weiteren Fotos vom Innenhof und schon garnicht vom Bären.

Viktoria, Head Of The Club, begrüsste uns noch einmal alle, nachdem alle Club Member endlich angekommen waren.

Nach dem Apero ging es dann in die Event Halle. Es gab Live Musik und einige kurze Reden während dem Dinner. Dankesworte vom Swatch’s VP and COO Gonzalo De Cevallos und natürlich auch von Viktoria Bays, dem neuen Head Of The Club. Das Swatch Team mit Viktoria, Adele, Aurélie, Maria-Rosa und Santiago hatten gemeinsam mit der örtlichen Event-Agentur einen sehr guten Job gemacht.

Gonzalo De Cevallos

Doch der Event war noch von einem Höhepunkt entfernt. Die Vorstellung der diesjährigen Swatch Club Event Uhr, Zolotaja Moja Moskva (PNZ700S, „My Gold Moscow“), eine Pop-Swatch.

Diese wurde enthüllt, vorgestellt und dann an uns Club Member, mit einer herzlichen Umarmung von Viktoria, verteilt.

Zolotaja Moja Moskva (PNZ700S, „My Gold Moscow“)

Event Swatch – Zolotaja Moja Moskva (PNZ700S, „My Gold Moscow“)

Viktoria ist happy.

Glückliche Club Member und Kellner.

Selfie Time!

Viktoria Bays

Zum Dessert wurde ein köstlicher Kuchen verteilt, deren Vorstellung ich nicht mitbekam und so ein Foto bei Andreas Wiethoff klauen musste.

Dessert – Foto von Andreas Wiethoff.

Zum Schluss gab es noch ein großes Gruppenfoto. Leider mussten einige unsere Freunde schon vorher abreisen, da Flüge durch Schnee in Europa gestrichen oder verlegt wurden.

Grouppicture

Um Mitternacht feierten wir gemeinsam den Geburtstag von Chantal aus Kanada.

Birthday Girl

Gratulation mit Präsent.

Selfie time with Birthday girl.

 

Mehr Selfies!

Viktoria präsentiert noch einmal die Holiday Event Swatch 2017.

Es wurde noch viel gelacht und getanzt, bis die Party zu Ende ging. Der Abend endete danach mit einer weiteren Stunden Fahrt zurück ins Hotel. Wir waren gegen 02:45 Uhr im Bett.

Am nächsten Morgen hieß Abschiedsfrühstück. So gab es noch einmal Gelegenheit sich von alten und von neuen Freunden zu verabschieden.

Der Event war schon phänomenal. Viele von uns taten sich gedanklich mit Moskau etwas am Anfang schwer. Dennoch war es ein einfach fantastischer Event, der sehr viel Freude gemacht hat und bei dem wir neue Menschen kennenlernen durften. Wir hoffen einfach mal, dass man sich bei einem anderen Event wieder sieht. Moskau war diese Reise wert, auch wenn wir nur einen ganz kleinen Bruchteil gesehen haben.

Da unser Flugzeug erst am Abend abhob, hatten wir tagsüber noch etwas Zeit. Etwas mulmig war uns schon, als wir lasen das der Flughafen Düsseldorf zum Teil tagsüber wegen Schnee gesperrt war. 

Jedoch machten wir erst noch eine Runde durch einen klitzeklein Teil von Moskau. Roter Platz, Spaziergang durch den Park Zaryadye, der erst 2017 eröffnet wurde, wir sahen noch einmal eins der Gaswerke, mit denen Moskau heizt, bummelten durch die Stadt und kehrten  zurück zum Hotel.

Auf dem Roten Platz.

Auf dem Roten Platz.

Basilius-Kathedrale. und Kreml.

Drei Freunde – der Vierte fotografierte.

Gaswerk.

Das letzte Bild.

Der von uns gebuchte Minibus kam, durch Fehler der Rezeption, nicht pünktlich zum Hotel, so das uns zwei Limousinen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Bei einsetzenden Schneefall und viel Verkehr, fuhr unser Chauffeur uns in eine Stunde und fünf Minuten zum Flughafen. Teilweise über alle vorhandenen Fahrspuren. Wir hatten feuchte Hände und den Schweiss auf der Stirn stehen, jedoch waren wir pünktlich im Flughafen. Mit Verspätung ging es dann nach Düsseldorf. Am Flughafen in Moskau hatte ich noch den Wetterbericht gelesen und gesehen, dass zum Schnee nun auch noch Sturm im Angebot war. Es konnte nur gut werden.

Bei unserem Landeanflug wurden wir dann richtig durchgeschaukelt. Zweimal gab es leichte Schreie an Bord und man spürte in der Maschine, das die Piloten alle Hände voll zu tun hatten. Dadurch das unser Flugzeug noch einmal austariert werden musste, setzen die Maschine etwas später auf und der Pilot stieg voll in die Bremsen. Son eine Landebahn hat schließlich auch mal ein Ende. Nach einige leisen Schreien und beim anschließenden ausrollen, gab es große Erleichterung unter den Passagieren. Einige klatschten sogar Beifall.

Wir waren einfach nur froh, gelandet zu sein.

Wieder einmal ein sehr spannender Swatch-Event und ein tolles Erlebnis, mit dem Flugzeug.

Danke an Swatch Club und dem gesamten Team. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Alle Bilder vom Event, gibt es im Fotoalbum.