Hongkong – Macau – Hongkong mit Swatch Club

Treffen in der Hotellobby um 07:30 Uhr, hatte Claude Bravi (Head of Swatch Club) uns am Vorabend gesagt. 007:30 Uhr, nicht zum Frühstück, sondern zur Abfahrt mit unserem Bus. Erster Halt, Hong Kong Macau Ferry Terminal. Mit der TurboJet Fähre sollte es nach Macau gehen.

Das wir um 08:00 Uhr am Hafen seit mussten hatte dabei seinen guten Grund. Man reist aus Hongkong (China) aus und reist in Macau (China) ein. Das ist ähnlich wie bei einer Reise im Flugzeug. Sicherheitskontrollen und Passkontrollen. Mit dem Bus wäre man gut sechs Stunden unterwegs nach Macau, mit der Fähre ist das in einer Stunde erledigt. Gerade mal 40 km geht es über das Wasser. Was wiederum auch erklärt, warum China diese riesige Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke, mit einer Gesamtlänge von 50km baut.

08:00 Uhr Morgens an der Fähre.

Unser TurboJet nach Macau.

Der Komfort der Fähre war okay. Die Fahrt über das Wasser recht angenehm. Jedoch von der Sauberkeit her, war es halt ein öffentliches Verkehrsmittel. Gegen 08:45 Uhr fuhren wir ab und verließen gegen 09:50 Uhr schon wieder die Fähre in Macau.

In Macau.

Mit dem Bus ging es vom Hafen durch Macau. Es ist schon spannend. Während Hongkong sehr modern daher kommt, ist Macau auf dem ersten Blick etwas anders. Macau ist immer noch geprägt von den Portugiesen. Dies erkennt man z.B. an den Bauwerken.

Gruppenfoto vor der Ruine der Paulskirche.

Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt und liefen ein Stück durch die engen Straßen. Nächster  Halt in Macau waren die Ruinen der Paulskirche. Sie sind Macaus Wahrzeichen und wurden 2005 als Teil des historischen Zentrums Macaus in das UNESCO Welterbe mit aufgenommen.

Am Fuße der Ruinen fanden wir dann auch noch einen Swatch Instant Store, der natürlich gleich belagert wurde. Unsere Fremdenführerin drückte charmant auf die Tube und es ging weiter zu dem Na Tcha Tempel. Den schauten wir uns jedoch nur von außen an. Auf dem weiteren Weg schauten wir kurz die Reste der Stadtmauern an.

Swatch Instant Store Macau.

Weiter ging es zum Stadtmuseum. Der Reiseführer Marco Polo schreibt zu Fortaleza do Monte: Auf Rolltreppen gleitet man von der São-Paulo-Ruine zum Stadtmuseum hinauf, das in der »Bergfestung« untergebracht wurde, Macaus größtem Fort. 1617-1626 wurde es von Jesuiten errichtet und bietet einen schönen Rundblick. 1622 gelang es von hier aus, einen Angriff der Holländer abzuwehren.

Aufwärts ins Museum.

Ob tatsächlich dort noch 32 Kanonen stehen, konnten wir nicht nachzählen. Beeindruckend war jedoch der Rundblick und die Aussicht auf die verschiedenen Gebäude, aus den verschiedenen Epochen.

Kanonen

Aussicht auf Macau.

Zurück zum Bus hieß es dann auch schon wieder.

Um 12:00 Uhr war unser Mittagessen im Macau Tower geplant. Um 12:10 saßen wir dann auch schon im Buffet Restaurant und konnten den Ausblick genießen.

Mittagessen über Macau.

Um 13:00 Uhr verließ uns ein Teil der Gruppe und wir acht absolut unerschrockene Swatch Fans blieben auf dem 338m hohen Turm. Der im übrigen 50 cm Höher als der Frankfurter Fernmeldeturm ist. Kleiner Unterschied in der Höhe, ein großer Unterschied im Alter. Der „Ginnemer Schbaschl“ wurde 1979 fertiggestellt, der Macau Tower 2001.

Die Unerschrockenen.

Wir, die Unerschrockenen, durften nun nicht mit zum Venetian nach Macau fahren. Swatch hatte uns zu einem Skywalk eingeladen. Sicherlich ist das Venetian in Macau noch spannender als das in Las Vegas. Beide Hotels mit Casino tragen zwar den gleichen Namen, der Unterschied macht dabei die Größe. Das Venetian Macau ist rund dreimal so groß wie das in Las Vegas.

Nun hieß es für Einige den ganzen Mut zusammen nehmen und das Sicherheitsgeschirr anziehen. Lange her, dass ich bei 233 m auf einem Turm spazieren ging. Daher freute ich mich um so mehr.

Das AJ Hackett Team machte einen kompetenten Eindruck und wußten, welche Verantwortung sie trugen. Alle Sicherungsmaßnahmen wurden zweimal geprüft. Ein Unfall nahezu ausgeschlossen. Ein Absturz war durch doppelte Sicherung nahezu unmöglich.

Letztes Gruppenbild im Turm.

So machten wir einen netten Spaziergang auf dem Macau Tower. Unsere Instruktoren und Guides waren immer in unserer Nähe und machten spektakuläre Fotos von uns.

Da geht es also lang.

Einfach mal fallen lassen.

Wir haben es geschafft!

Wir hatten alle einen leichten Adrenalin Rausch und kaum einer hatte gemerkt, dass der ganze Skywalk über eine Stunde dauerte.

Wäre Zeit gewesen, hätte ich doch glatt noch einen Bungee- oder Sky-Jump gemacht.

Schaut mal, da springt einer!

Es war einfach genial. Nahezu Windstille in der Höhe und entspannte 25° Grad Lufttemperatur machten diesen schöne Erlebnis mit Swatch unvergesslich.

Es ging zurück zum Hafen. Ausreise aus Macau, Überfahrt mit der Fähre und anschließende Einreise nach Hongkong, gegen 17:00 Uhr.

Die Busfahrt zum Hotel kostete uns recht viel Zeit, dabei stand schon für 19:30 Uhr der nächste Programmpunkt fest. So wurde frischgemacht und gleich wieder zum Bus geflitzt.

Es ging hinauf zum „Berg des großen Friedens“, auf Chinesisch Tai Ping Shan. Besser bekannt unter Victoria Peak, der mit 552 Metern Höhe der bekannteste Berg Hongkongs ist.

Ankunft am Viktoria Peak.

Hinauf auf den Peak fahren und die Aussicht genießen, vielleicht am Abend, wenn es gerade dunkel wird?

Diese Idee hatten nicht nur wir europäischen Touristen. Es war echt voll auf der Aussichtsplattform und wir hatten etwas über dreißig Minuten Zeit. An dieser Stelle sei erwähnt, auch dort gab es im Einkaufszentrum einen Swatch Store. Ratet mal, wie lange es brauchte um den Store Europäisch zu bevölkern?

Die eine oder andere Aufnahme gelang.

Die Aussicht war schon gigantisch. Man sah die Lichter der Stadt, eingehüllt in den leichten dauerhaften Dunstschleier von Hongkong. Selbst hier oben konnte man die Sterne am Himmel nur erahnen.

Es ging wieder weiter mit dem Bus. Eine fahrt den Berg hinab zum Hafen von Aberdeen, einer Stadt im Süden der chinesischen Insel Hong Kong Island.

Unser Dinner fand im etwas größeren Rahmen im Jumbo Kingdom statt. Das dreistöckige Jumbo gilt mit mehr als 2000 Sitzplätzen als das größte schwimmende Restaurantschiff der Welt.

Jumbo voraus.

Die Speisen waren lecker und der Abend ein schöner Ausklang für einen gigantischen Tag voller Erlebnisse und Eindrücke.

Im Restaurant gibt es eine Bühne. Dort konnte man sich alte Chinesische Kleidung anziehen und Erinnerungsfotos machen. Was sich nach einer einfachen Touristen Attraktion anhört, wurde dann auch mit vielen Lachern von uns genutzt. Erstanden sind dabei nochmal viele witzige Bilder von unserer Swatch Clique in Hongkong.

Zeit zum anziehen.

Spaß hatten alle.

Großer Kämpfer.

Ein seriöses Gruppenfoto.

Die unseriöse Variante.

Gegen Mitternacht waren wir dann wieder im Hotel. Ein Großteil traf sich nochmals in der Hotelbar im 34. Stockwerk und ließ die letzten Stunden Revue passieren. Dann hieß es für einige auch schon Abschied nehmen, die ersten Flieger gingen schon in den frühen Morgenstunden.

An dieser Stelle sprechen wir dem gesamten Swatch Team, Europa und China, unseren größten Dank aus. Dies war ein erstklassiger Event mit einem gigantischem Programm, sagenhaften Erlebnissen und eine herzlichen Betreuung.

Ein ganz besonderer Dank geht an Giusy und Claude, die uns nahezu rund um die Uhr betreuten. Swatch Club, mit EUCH war Hongkong ein ganz besonderes Erlebnis. Vielen, vielen Dank!

Ganz viele Bilder gibt es nun auf den nachfolgenden Seiten.