Kritik an das Hotel Victoria Jungfrau:

Die Homepage vom Hotel Hotel Victoria Jungfrau mit der Werbung: „Es spielt keine Rolle zu welcher Jahreszeit Sie ins Berner Oberland reisen – im Hotel VICTORIA-JUNGFRAU erleben Sie immer ehrlich gelebte Gastfreundschaft.“

Sowie der Text in der Einladung von Swatch: „Please be aware that that at the Victoria Jungfrau Hotel in Interlaken, casual chic attire is required on the hotel premises.“

Hatte unsere Erwartungen für das fünf Sterne Haus schon sehr hoch gesetzt. Erfüllt wurden diese Erwartungen jedoch nur zum Teil. Beim ersten Mittagessen im Hotel wirkte das Personal total überfordert. Getränke und Essen bekam man nur auf Nachfrage. Was vielleicht daran lag, dass wir nur zu zweit an einem Tisch für vier saßen. Jedoch verwunderte mich etwas die Ignoranz des gesamten Personals.

Unser Hotelzimmer.

Unser Hotelzimmer.

Der Zimmer Service war auf dem ersten Blick okay, jedoch verwunderten uns folgende Punkte. Wollte man neue Handtücher haben, so sollte man sie auf den Boden legen. Der Umwelt zur Liebe, sollte man jedoch seine Hand- und Badetücher mehr als einmal verwenden. Obwohl unsere Tücher immer auf den entsprechenden Halter hingen, hatten wir jeden Tag frische Tücher in unserem Bad.

Mehrfach fanden sich fremde Haare im Bett und Bademäntel. Was wir schon als sehr unangenehm empfanden.

Ein Trinkglas, dass uns in der Nacht bei einem Sturm mit Hagelschauer zu Bruch ging, räumten wir in einen Papierkorb und stellten diesen auf die restlichen Glassplitter vor der Couch ab. Die Glassplitter lagen bis zu unserer Abreise im Zimmer. Der Papierkorb stand wieder an seinem alten Platz.

Die Karte mit dem TV Kanälen war eklig verschmutzt. Wir wollten nicht wissen was da drauf klebte. Wir beförderten diese Karte in den Papierkorb. Eine neue Karten gab es bis zu unserer Abreise nicht.

Beim Frühstück am 28.05.2016 musste man für frisches Geschirr, Besteck und Kaffee mehrfach nachfragen. Nennen wir es betteln. Trotz ordnungsgemäßer Garderobe und anständigen auftreten, wurden wir von mehreren Servicekräften unwirsch und unfreundlich behandelt. Fragte man nach etwas, wurde man angeschnauzt und mit einem Fingerzeig in die entsprechende Richtung geschickt.

Eine Servicekraft schlenderte mit einer Kanne Kaffee durch das Frühstücksrestaurant. Dabei schwenkte sie die Kanne so stark das Kaffee heraus schwappte. Sie bemerkte es und zuckte mit den Schultern. So ein Verhalten hatten wir bis dahin in keinem Hotel erlebt.

Im Spa war durch die anwesende Service Kraft alles etwas erträglicher und angenehmer. Freundlich und Hilfsbereit zeigte Sie uns die Möglichkeiten in dem Bereich. Alles andere jedoch, war eher durchschnitt.

Das Frühstück am 29.05.2016 wurde für uns Swatch Member, nach einigen Beschwerden durch unsere Freunde, in einem großen Saal aufgebaut. Es war zwar ein bisschen angenehmer, jedoch bediente uns das gleiche unfreundliche Personal wie am Vortag und der Kaffee war völlig ungenießbar.

Wie ein Hotel mit diesem Personal sich als „Member of Leading Hotels of the World“ etablieren kann, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Insgesamt fühlten wir uns, durch das Hotelpersonal, alles andere als wohl in diesem Hause. Die Rezeption war bemüht, jedoch auch nicht ergebnisorientiert. Auf unsere schriftliche Kritik und Bewertung, vom 29.05.2016, wurde bis 05.06.2016 in keiner Form eingegangen oder reagiert. Kontaktdaten sind vorhanden.

Member of Leading Hotels of the World“ ist für mich in der Zwischenzeit kein Maßstab für Qualität mehr. Wiederholt fühlte ich mich in so einem angeblichen Luxus Hotel mehr als unwohl. Preis und Leistung passen in keiner Form zusammen. Mir ist mein schwer verdientes Geld definitiv zu schade, um es für so eine Möchtegern Schickimicki Hütte auszugeben. Ein Hotel mit dem Titel „Member of Leading Hotels of the World“ ist für mich gleichbedeutend für völlig überteuerter Quatsch mit miesen Service.

Ich mache dazu weder dem Swatch Club noch den angeschlossenen Agenturen einen Vorwurf. Der Vorwurf richtet sich alleine gegen das Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken. Mir ist klar, dass es nicht immer die passenden Hotels gibt, die 120 – 140 Swatch Member auf einmal aufnehmen können. Mir ist auch klar, dass man es nicht allen Nationalitäten recht machen kann. Mir ist auch klar, dass wir Swatch Member nicht zu den leisesten gehören. Nur sollte ein Hotel in dieser Klasse es sich tatsächlich vorher überdenken, um dies der richtige Weg ist mit Kunden umzugehen. Vor allem sollte man die Swatch Verrückten nicht unterschätzen. Schließlich sind das alles Menschen, die beruflich und privat mitten im Leben stehen und sich diese Events und die vielen Swatch Uhren auch leisten können.

Ich bin mir nun absolut sicher, in Interlaken würde ich privat und auch geschäftlich niemals in diesem Hause ein Zimmer buchen.