Vitra Design Museum und 24 Stops

Alles in einem Event, das ist schon sportlich. Eingeladen hatte Swatch Club International. Organisiert wurde der Event von Swatch, Swatch Club International und Swatch Club Deutschland. Ein Tages Event von 13:00 bis 21:00 Uhr in Weil am Rhein (Deutschland) und Riehen (Schweiz).

Wir waren dabei, reisten Samstagabend gemütlich an und ließen den Sonntag ganz entspannt angehen. Da wir am ca. 11:30 Uhr schon am Treffpunkt, dem Vitra Campus waren, konnten wir alle Ankommenden herzlich begrüßen.

Rund fünfundvierzig Teilnehmer waren es dann gegen 13:00 Uhr. Die Swatch Club Member kamen aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande und Italien. Herrlich, ein Großteil hatten wir erst vor kurzem beim diesjährigen G&P gesehen und es gab ein paar neue Gesichter.

Auf dem Vitra Campus.

Fotograf für diesen Club Event war wieder unser Freund aus der Schweiz, Jef Briguet.

Wir trafen uns in der Business Longe bei Sekt, Selters und kleinen Häppchen. Claude Bravi (Head of Swatch Club International) begrüßte uns auf das Herzlichste. Einleitende Worte zum Vitra Campus und dem Design Museum gab es von Rolf Fehlbaum.

Begrüßung durch Claude.

Rolf Fehlbaum

Als nächstes gab es eine Führung durch das Vitra Schaudepot. Unsere Gruppe wurde direkt durch Marc Zehnter durch das neue Gebäude und der fantastischen Ausstellung geführt.

Im Vitra Schaudepot

Die Zeit war etwas knapp, so mussten wir gegen 15:15 Uhr uns auf den Weg machen. Auf den Weg mit 24 Stops bis zum Naturbad Riehen (Schweiz).

Eine schöne Wanderung mit etwas mehr als 24 Haltepunkte, die hier nicht näher beschrieben werden. Entdecke sie einfach mal selber, wenn du in der Nähe von Basel (Schweiz) bist.

Sascha läutet den Start der Wanderung ein.

Kuckuck!

Ausblick

Zur Stärkung gab es einen Zwischenstation beim Schneider Weingut in Weil am Rhein. Zur Verkostung kamen Weine, die von den durch uns durchwanderten Weinbergen stammten. Sehr lecker für die Swatch Club Member, die nicht mit den Auto mehr fahren mussten.

Prost!

Es ging weiter, denn unsere Wanderung war so ausgelegt, dass wir pünktlich um 17:00 Uhr an einer Kuckucksuhr von Tobias Rehberger ankommen sollten. Mit 5 mal Kuckuck meldete sich dann das Kunstwerk, vor dem wir gerade unser Gruppenfoto für den Event gemacht hatten.

Group Picture!

Kuckucks Uhr

Weiter ging es zum Grenzübergang in die Schweiz nach Riehen. Doch an der Grenze war erst einmal Schluss. Hier stand, noch verhüllt, der 25. Stopp. Swatch hatte den gesamten Grenzübergang sperren lassen und eine Partylocation daraus gemacht. Vertreter der Internationalen Presse waren dabei, um von 24 Stops und dem Rehberger Weg sowie Swatch Special zu berichten.

Bevor es richtig los ging, trafen wir noch einen weiteren Freund und Fotografen. Andreas Waldschütz machte die offiziellen Pressefotos für Swatch von dem Presse Event.

Es gab eine kurze Rede und Laudatio von Sam Keller, Direktor der Fundation Beierle. Im Anschluss stellte Tobias Rehberger kurz das Projekt 24 Stops und das Swatch Special Cuckoolus vor. Gemeinsam mit Carlo Giordanetti enthüllten alle drei den 25 Stop. Ein Kuckuck Nest mitten auf dem Grenzübergang. Dies ist der Shop für das Swatch Special Cuckoolus, für die nächsten Tage.

Carlo Giordanetti – Tobias Rehberger – Sam Keller

Enthüllung des 25. Stop

Als erstes durfte unser Club Member Kouroche Amini das signierte Swatch Special kaufen.

Tobias Rehberger und Kouroche Amini

Kurzweilig ging es bei Bier und Brezel weiter am Grenzübergang. Weitere Gäste waren unter anderem EVA & ADELE.

EVA & ADELE

Photobomb by Andreas Waldschütz

Tobias Rehberger signiert ein Special

Cuckoolus

Es war ein ganz entspannter früher Abend, bevor es zur Party ins Naturfreibad ging. Hier gab es ein Barbecue und chillige Musik durch einen DJ.

Im Naturfreibad

Von Oben

Kuckuck!

Da der nächste Tag ein Arbeitstag für uns war, verabschiedeten wir uns gegen 20:00 Uhr und fuhren Richtung Heimat.

Ein schöner Sonntag ging leider viel zu schnell zu Ende.

Danke an alle Beteiligten und Organisatoren von diesem sehr schönen Event.

 

Alle Bilder von uns zum Event, gibt es im Fotoalbum.

 

Hier ein Presseartikel der Badischen Zeitung zum Event.

Kunstevent legt Zoll lahm

Die Einweihung der 25. Station des Rehbergerwegs gefiel nicht nur Kreativ-Direktor Giordanetti.

WEIL AM RHEIN. Wein, Brezeln, Bier und Erdbeeren, an denen konnten sich die Besucher des Rehbergerwegs stärken, die am Sonntag der Eröffnung der 25. Station, des zum Kuckucksnest umgebauten Zollhäuschens am Grenzübergang zwischen Altweil und Riehen beiwohnten. Von weit her waren viele von ihnen angereist – auch um eine der limitierten Kuckucksuhren von Tobias Rehberger zu ergattern, die in dem Zollhäuschen nun noch eine Woche lang verkauft werden.

So fröhliche und freundliche Zollbeamte habe er an dieser Stelle noch nie erlebt, erinnerte sich OB Dietz, der bekanntlich ganz in der Nähe des Grenzübergangs aufgewachsen ist, angesichts der jungen Bedienungen, die verkleidet in historischen Uniformen des Schweizer Zolls, die Erfrischungen servierten. Gleich doppelt Freude an dem Menschenauflauf hatten auch Carlo Giordanetti, der Kreativ-Direktor von Swatch. Zum einen zeige sich das Interesse an der außergewöhnlichen Kunstaktion, die die Schweizer Uhrenfirma möglich gemacht hat. Zum anderen, erklärte er, sei es für ihn als Italiener ein besonderes Vergnügen, mit dem Event, zu dem die Hauptstraße eigens gesperrt wurde, eine deutsch-schweizerische Grenze lahmzulegen.

Gemeinsam mit Sam Keller, dem Direktor der Fondation Beyeler und dem Künstler Tobias Rehberger lüftete er anschließend das letzte Geheimnis des Kunstweges zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Design-Museum. Zusätzlich zu den „24 Steps“, den weithin sichtbaren Wegmarken, die Rehberger auf dem knapp fünf Kilometer langen Weg gestaltet hat, hat er für Swatch eine Kuckucksuhr entworfen – selbstironisch, wie alle Kunstwerke des Künstlers, der in Frankfurt und Berlin zuhause ist: Die Uhr hat nämlich auf schwarzem Grund zwei gleich lange Zeiger und sorgt damit beim Betrachter statt für eine genaue Zeitangabe für eine gewisse Unsicherheit.

Bei der Fangemeinde der inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten mutierten Swatch-Uhren entfachte das wahre Begeisterung. Kaum, dass Tobias Rehbergber das Kuckucksnest, als passenden Verkaufsraum für die nur 4962 Exemplare der Uhr enthüllt und die erste Uhr, die verlost worden war, dem stolzen Besitzer übergeben hatte, bildeten sich schon lange Schlagen vor dem Swatch-Verkaufsstand. Viele neue Swatch-Besitzer nutzten denn auch die Gelegenheit, sich das edle Stück oder zumindest die Verpackung vom Künstler signieren zu lassen.

Quelle: www.badische-zeitung.de

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